Summertime – Must-Haves für den Sommer

Wenn es um Style geht, ist der Sommer nicht gerade meine liebste Jahreszeit – Frühling, Herbst und Winter bieten hier viel mehr Möglichkeiten – trotzdem steht er vor der Türe, was für mich Anlass genug ist, auf einige unverzichtbaren Sommer-Klassiker einzugehen.

Der Sommer ist sehr begrenzt, was unterschiedlichen Style und Mode angeht. Um sich trotzdem von der Masse abzuheben benötigt man unbedingt drei Dinge, egal was man trägt: Den perfekten Schnitt, hochwertige Materialien und eine große Auswahl an Accessoires.

Schuhe

Beginnen wir an den Füßen und arbeiten uns nach oben vor. Ich selbst bin ja ein riesiger Fan von Stiefeln und klassischen Lederschuhen, jedoch sind die eindeutig keine Option für den Sommer. Wir widmen uns also den leichten Schuhen, wovon ich nun drei passende Optionen vorstellen möchte.

1. Converse

Chucks gehen immer. Wie ich bereits im Artikel über die 5 Schuhe für den Mann geschrieben habe, schreien sie förmlich „Ich hab zwei Hunde und einen Sinn für Humor“. Klassisch und total cool sind sie auch zu kurzen Hosen eine super Option.

2. Bootsschuhe

Bootsschuhe gibt es in allen möglichen Farben und Materialien. Trotzdem empfehle ich als erstes Paar hellbraune aus Leder. Die sind klassisch und lassen sich mit nahezu allem kombinieren.

3. Flip-Flops

In Sachen hochwertiger Materialien fallen die meisten Flip-Flops aus dem Raster. Deshalb wirken sie oft ziemlich billig. Trotzdem gibt es sie auch hochwertig, vorzugsweise aus Leder. Die halten nicht nur länger sondern sehen auch tausendmal besser und bei Weitem nicht so billig aus.

Noch eine kleine Anmerkung zu den Schuhen: Auch wenn es ein beliebter Trend ist, geschlossene Sommerschuhe ohne Socken zu tragen, so ist es meiner Meinung nach (und übrigens auch nach der Meinung der meisten Frauen die ich kenne) ein No-Go. Ich sehe immer wieder Männer tage- oder sogar wochenlang die gleichen Schuhe barfuß tragen. Das ist aber einfach nur unhygienisch. Bitte tragt kurze Sneaker-Socken. Die sieht man nicht und es ist viel hygienischer. Vorallem stinken dann die Füße und Schuhe auch nicht so schnell.

Hosen

Helle Farben sind hier der Schlüssel. Dunkle Farben, vorallem Schwarz, heizen sich in der Sonne einfach viel zu schnell auf. Also lieber auf Hellgrau und Khaki zurückgreifen. Dabei sollte man vier verschiedene Hosen für den Sommer im Schrank haben: Eine kurze Jeans, eine kurze Hose in Hellgrau oder Khaki, Cargo-Shorts und, zum Beispiel für die Arbeit, eine lange Hose, auch in Hellgrau oder Khaki. Bei den Cargo-Shorts sollte man jedoch unbedingt darauf achten, dass sie nicht zu weit sind. Das passiert ziemlich schnell. Mittlerweile gibt es sie auch als „Mischung“ aus Cargo und Chinos, die sind aus leichterem Stoff und sitzen etwas enger. Auch bei den langen Hosen muss man darauf achten, dass sie aus einem leichten Stoff bestehen, sonst wird es einem schnell zu warm. Kleiner Tipp: Die Hose am Saum unten einmal umschlagen, die langen Hosen gerne auch zweimal, bis etwa auf Höhe des Knöchels. Das ist natürlich ein kleines Detail, hat jedoch eine große Wirkung und sieht einfach nochmal besser aus. Der Trend zu umgeschlagenen, langen Hosen kommt übrigens vom Laufsteg, damit die Designer die Schuhe besser präsentieren können.

Oberteile

Das Oberteil für den Sommer ist natürlich ein T-Shirt. Dabei immer darauf achten, dass es einen V-Ausschnitt hat, der betont die V-Form des Körpers (Breite Schultern, schmalere Taillie) um einiges besser als ein Rundhalsausschnitt. Diese V-Linie sollte sich sowieso durch das gesamte Outfit ziehen, also weniger Querstreifen und mehr senkrechte (oder noch besser, einfach ohne Streifen, das sieht immer noch am besten aus). Eine weitere Option für T-Shirts sind Henley-Shirts. Das klassische Henley ist ein Langarmshirt mit einer kurzen, senkrechten Knopfleiste (drei oder vier Knöpfe) am Ausschnitt. Diese Henley-Shirts gibt es aber auch als T-Shirt und sehen genauso gut aus. Was die Farben angeht sind Schwarz und Weiß ein absolutes Muss, ansonsten gehen natürlich auch farbige Aufdrucke. Zu Polo-Shirts: Ich persönlich bin kein großer Fan davon, Henleys sind auch hier eine viel bessere Option. Auch kurze Hemden sind sind keine gute Option. Lieber ein normales Hemd anziehen und die Ärmel hochkrempeln. Sowieso sehen alle Oberteile mit langen Ärmeln viel besser aus, wenn die Ärmel hochgekrempelt sind, dadurch wirkt man größer.

Jacken

Sollte es dann doch einmal etwas kälter sein (beispielweise in der Nacht) braucht man natürlich eine Jacke. Absolutes Must-Have: Die Lederjacke. Die sollte einfarbig in Schwarz oder Braun sein, außerdem eng anliegen. Das Leder dehnt sich bei Tragen etwas aus. Auch sollte man unbedingt bei Jacken eine Nummer kleiner ausprobieren, das betont die Silhouette. Eine weitere Option wäre eine helle Jeansjacke. Bei beiden Jacken sieht es übrigens auch besser aus, sind die Ärmel hochgekrempelt.

Accessoires

Das Sommer-Accessoire Nummer Eins: Die Sonnenbrille. Sie sollte im Kontrast zur Gesichtsform stehen. Hat man also ein eher kantiges Gesicht, sollte die Brille rundlicher sein, ist das Gesicht runder, muss eine eher kantigere Brille ausgesucht werden. Einzige Ausnahme: RayBan. Der Klassiker unter den Sonnenbrillen schmeichelt nahezu jeder Gesichtform. Zu den verschiedenen Gesichtformen werde ich jedoch noch einen eigenen Artikel veröffentlichen, da das Thema sehr umfangreich ist. Weitere Accessoires sind ein Textilgürtel, Armbänder, eine Kette und – je nach Geschmack – ein Hut. trägt man mehrere Armbänder sollten auch diese im Kontrast zueinander stehen, also unterschiedliche Farben (eher Braun oder Schwarz) und Materialien (Leder, Perlen oder Metall). Die Kette trägt man übrigens unter dem Shirt, sieht besser aus. Was den Hut angeht bieten sich vorallem Fedoras an (der Justin-Timberlake-Hut), am besten aus Stroh, das ist leichter und luftiger, dann „überhitzt“ der Kopf nicht so schnell.